Die 13-jährige Ziba hatte schulische und emotionale Probleme, als sie im Jahr 2025 dem Förderprogramm von OASE beitrat. Aufgrund eines schweren Kindheitstraumas fiel es ihr schwer, sich im Unterricht zu konzentrieren, mit ihren Mitschülern zu interagieren und am Alltag teilzunehmen. Ihr Selbstvertrauen war gering, und ihre Familie machte sich Sorgen über ihre Zukunft.
Ziba erhielt zusätzliche Unterstützung in Dari, Englisch und Mathematik von speziell ausgebildeten Lehrkräften, die schülerzentrierte, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene, Lehrmethoden anwandten. Dies geschah durch die vom BMZ unterstützten Förderkurse. Dadurch kann sie in ihrem eigenen Tempo lernen und nach und nach Vertrauen in sich selbst und andere aufbauen.
Zibas schulische Leistungen verbesserten sich deutlich und sie beteiligte sich in den folgenden Monaten aktiver an Klassendiskussionen und Gruppenarbeiten. Beachtliche Veränderungen taten sich. Die Lehrkräfte beobachteten, dass sie selbstbewusster, verantwortungsbewusster und aktiver geworden war. Sie besuchte den Unterricht regelmäßig und entwickelte positive Beziehungen zu ihren Mitschülern.
Auch ihrer Familie fiel die Veränderung auf. Sie berichtete, dass Ziba optimistischer, kommunikativer und engagierter im Familienleben geworden war. Sie begann, ihren jüngeren Geschwistern beim Lernen zu helfen und von ihren Zukunftsträumen zu erzählen.
Am Ende des Programms war Ziba nicht mehr das schüchterne und zurückhaltende Mädchen, das zu Beginn den Klassenraum betreten hatte. Sie war zu einer selbstbewussten Schülerin mit neuer Hoffnung geworden, motiviert, ihre Ausbildung fortzusetzen.
Zibas Geschichte zeigt, wie gezielte Bildungsförderung in Verbindung mit Fürsorge und Ermutigung das Leben eines schutzbedürftigen Kindes verändern und neue Möglichkeiten für eine bessere Zukunft eröffnen kann.
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